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„‚Kreuzungen. Lichtpunkte‘ ist nicht zuletzt ein Blick auf das Leben in den großen Städten geworden, in denen so viele Biografien aufeinandertreffen, dass der Einzelne anscheinend in der Menge verschwindet.
Doch Herrschel gelingt es, aus der Masse die individuellen Stimmen hörbar zu machen. Seine Gedichte kommen vermeintlich als Prosatexte daher, verzichten auf Versstruktur oder gar Reime. Was sie heraushebt, ist ihr Rhythmus, der kunstvoller ist, als er zunächst erscheinen mag. Dem Autor ist nicht bang vor Bildern. Er setzt sie in Szene mit der gleichen Unerschrockenheit und Kompromisslosigkeit, wie sie gut gemachten Video-Clips zu eigen ist.“ Fürther Nachrichten, 14.07.2017

 

„Vor allem zwei Uraufführungen auf Texte von Michael Herrschel beeindruckten nachhaltig: Lorenz Trottmanns ‚Lilith‘ und Dorothea Hofmanns ‚Hulda‘ sind […] Gleichnis-Geschichten, die Herrschel ebenso durchdacht wie packend ins Hier und Heute übertragen hat.“ Heinrichsblatt, 06.12.2015

 

„Experimentierfreudig zeigte sich der Bamberger Komponist Horst Lohse, der drei Momentaufnahmen seiner im Entstehen begriffenen Märchenoper ‚Sabelita‘ (Libretto: Michael Herrschel) vorstellte. Als allegorische Figuren und Spiegelfläche der eigentlichen Märchenhandlung treten da auch ‚Regie‘ und ‚Poesie‘ miteinander in Wettstreit - und reflektieren so gängige Erzählformen wie Grenzen des Musiktheaters.“ Nürnberger Nachrichten, 01.05.2012

rezitator & chansonsänger

„Das anspruchsvolle Lied- und Kabarettprogramm ‚Chanson, Kabarett, Feuerwerk‘, das der Librettist der umjubelten Wörther Passion zusammen mit der Pianistin Sirka Schwartz-Uppendieck auf die Bühne zauberte […] brachte die Gäste im Bürgersaal zum Schwelgen.“ Donau-Post, 26.09.2016

 

„Ganz toll: ‚Opinion publique‘ von Marguerite Monnot, wo Michael Herrschel und Sophie Habenicht eine brillante und tiefgehende Darbietung gelang.“ Fürther Nachrichten, 20.07.2015

 

„Alles im Griff hatte an diesem Abend der vielseitige Rezitator und Musiker Michael Herrschel, ein Allroundtalent, das im Programmzettel bescheiden als ‚Conférencier‘ ausgewiesen war. […] Sirka Schwartz-Uppendieck als Hausherrin […] war für den Sänger eine einfühlsame Begleiterin und brillierte solistisch mit schmissigen Tangos.“ Fürther Nachrichten, 02.01.2015

 

„Michael Herrschel […] hat die Tonlage, den Ausdruck und die lächelnde Boshaftigkeit Kreislers derart aufgesogen, dass mit verbundenen Augen der Eindruck entsteht, der Meister selbst sei […] erschienen.“ Nürnberger Nachrichten, 30.04.2013